Veranstaltungen im Wissensturm zum Nachschauen/-hören
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Aktuelle Aufzeichnungen
education TV / Wissensturm (dorfTV)
Beziehungsfallen (audio)
Lebensmittel retten und Landwirtschaft solidarisch machen - Anders wirtschaften praktisch mit foodsharing OÖ und SOLAWI Almgrün (28.4.2026)
Wie gelingt eine neue Lebensmittelkultur? Eine Mitaufbauerin der Initiative foodsharing aus OÖ zeigt, wo entlang der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln Verantwortung beginnt. Die SOLAWI Almgrün aus dem Almtal gibt Einblicke in ressourcenschonenden Bio-Anbau von Gemüse, Sortenvielfalt und solidarische Vermarktung. Ein praxisnaher Abend über Lebensmittelrettung und gemeinsames Land-Wirtschaften.
Martina Kastler ist Gemeinwesenarbeiterin mit großem Interesse an sozialer, ökonomischer & ökologischer Nachhaltigkeit und Lebensmittelretterin seit 10 Jahren.
Michaela Jancsy, Almgrün-Bäuerin, engagiert in NGOs und FoodCoops, Weiterbildungen in Biologie, Umweltmanagement, Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Di, 28.4.2026 18.00 - 19.30
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Klimakommunikation - Wie wir die Lücke zwischen Wissen und Handeln überwinden (14.4.2026)
An Nachrichten von Extremwettern haben wir uns scheinbar gewöhnt und wir haben doch nun auch wirklich andere Sorgen als den Klimawandel - oder? Krisenmüdigkeit, Resignation und Abwehr nehmen zu. Psychologin Katharina van Bronswijk gibt einen Einblick in die Forschung zur Lücke zwischen Wissen und Handeln und wie diese kommunikativ überwunden werden kann.
Katharina van Bronswijk ist Psychologin und Psychotherapeutin in eigener Praxis. Sie ist seit 2009 im Klimaschutz aktiv und als Sprecherin der Psychologists and Psychotherapists for Future. Dazu ist sie als Dozentin und Autorin tätig.
Di, 14.4.2026 18.00 - 19.30
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Wohlstand braucht Wachstum?! - Warum das nicht stimmt und wie Wirtschaften stattdessen gehen könnte (24.3.2026)
Wohlstand braucht Wachstum?!
Warum das nicht stimmt und wie Wirtschaften stattdessen gehen könnte
Die Wirtschaftspolitik aller Parteien scheint gerade in Krisenzeiten immer nur einen Glaubenssatz zu kennen: es braucht mehr Wachstum. Aber stimmt das überhaupt, und vor allem: für wen? Wem nützt Wirtschaftswachstum, und wem nicht? Und welche Möglichkeiten und Wege haben kluge Menschen in den vergangenen 15 Jahren Debatte um Wachstum und eine Postwachtsumsgesellschaft vorgeschlagen, die aus der Wachstumsfalle heraus hin zu einem guten Leben für alle führen könnten?
Dr. Andrea Vetter ist Transformationsforscherin in Theorie und Praxis. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel und Bücher zu Degrowth, Postwachstum und Commons, u.a. (mit M.Schmelzer) "Degrowth/Postwachstum zur Einführung" (Junius 2019). Sie forscht an der BTU Cottbus zur Energiewende, ist Mitgestalterin und -gründerin des sozio-kulturellen Transformationszentrums "Haus des Wandels" (Ostbrandenburg) und Redakteurin und Geschäftsführerin des gemeinschaftsgetragenen Publikations- und Forschungsraums Oya.
Dienstag, 24.3.2026 | 18.00 - 19.30 | Online
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Fair sorgen! Wirtschaften für das Leben - Für eine zukunftsfähige Wirtschaftsbildung (17.3.2026)
Der Abend wirft einen Blick auf unsere Wirtschaft mit ihren ökologischen Grenzen, sozialen Widersprüche und globalen Krisen. Der Vortrag fragt, welche wirtschaftswissenschaftlichen Denkweisen helfen können, diese Entwicklungen zu verstehen, einzuordnen und zu gestalten. Im Zentrum steht ein „Wirtschaften fürs Leben“, das Care-Arbeit, soziale Beziehungen und ökologische Verantwortung als tragende Elemente wirtschaftlichen Handelns begreift.
Dr.in Elisabeth Klatzer ist Wirtschaftswissenschafterin und Hochschullehrerin. Sie arbeitet zu Care-Ökonomie, Geschlechtergerechtigkeit, Wirtschaftsbildung und Alternativen zu wachstumsorientierten Wirtschaftsmodellen
Dienstag, 17.3.2026 | 18.00 - 19.30 | Online
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Boden wieder gewinnen – Zwei Praxisberichte zur Entsiegelung von Böden im urbanen Raum (13.5.2025)
Vortragsreihe "Boden gut machen"
Zwei inspirierende Projekte zeigen, wie Städte durch Entsiegelung klimafitter und lebenswerter werden – mit Beispielen aus Tulln und Wels.
Referent*innen: DIin Dr.in Cornelia Hebenstreit, Stadtgemeinde Tulln, und DI Christoph Haslmayr, Stadtgärtnerei Wels
Dienstag, 13. Mai 2025 | 18.00 – 19.30 | Online
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Renaturierung – Vom Wort des Jahres 2024 zur Umsetzung der EU-Verordnung in Österreich (29.4.2025)
Vortragsreihe "Boden gut machen"
Die neue EU-Verordnung fordert die Wiederherstellung intakter Ökosysteme – was bedeutet das für Österreich? Ein Blick auf die Chancen und Herausforderungen der Umsetzung.
Referentin: Victoria Werner, MSc, Naturschutz-Expertin, Umweltbundesamt GmbH
Dienstag, 29. April 2025 | 18.00 – 19.30 | Online
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Boden begreifen und Klima schützen - Good-Practices aus der Bildungsarbeit zu Boden und Klimaschutz Vortragsreihe "Boden gut machen" (8.4.2025)
Vortragsreihe "Boden gut machen"
Lebendiger, intakter Boden erfüllt viele Funktionen für uns. Als Wasser- und Kohlenstoffspeicher etwa spielt Boden eine wichtige Rolle im Klimaschutz und in der Klimawandelanpassung - sowohl lokal als auch global.
Lernen Sie gelungene praktische Beispiele von Bildungsarbeit kennen, welche neugierig macht auf die vielfältigen Bodenfunktionen, die Zusammenhänge von Boden- und Klimaschutz aufzeigt und bewusst macht, was wir persönlich und auf gesellschaftlicher Ebene für Bodenschutz tun können.
DIin Dr.in Sigrid Schwarz – Expertin für Bodenschutz und Boden-Bewusstseinsbildung, Bodenkundliche Gesellschaft Österreich, Lektorin am Institut für integrative Naturschutzforschung der Universität für Bodenkultur Wien: Mediation mit Schwerpunkt Umweltmediation
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Wir sind Boden - Vom heilsamen Umgang mit unserer Lebensgrundlage (25.3.2025)
Vortragsreihe "Boden gut machen"
"Wir sind Boden" ist eine Feststellung mit weitreichenden Folgen, denn unsere Körper bestehen tatsächlich im Wesentlichen aus der individuell verzehrten Nahrung. Diese wiederum wächst auf den Böden dieser Erde bzw. entsteht - im Fall von tierischen Lebensmitteln - über den Umweg des tierischen Verdauungstraktes.
Der Vortrag begibt sich auf Spurensuche nach den Konsequenzen dieser Erkenntnisse für die Landwirtschaft sowie die Lebens- und Ernährungsweise der Zukunft. Die konsequente Regeneration von Böden und Umwelt hat das Potential sowohl die individuelle Gesundheit als auch die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen zu sichern.
Univ.-Prof. Dr.med.univ. Mag.Dr.rer.nat. Martin Grassberger, Facharzt für Gerichtsmedizin, Biologe, Autor. Dep. für Evolutionäre Anthropologie, Universität Wien sowie Medizinische Fakultät der Sigmund Freud Privatuniversität
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Eine Boden-Geschichte der Menschheit (11.3.2025)
Vortragsreihe "Boden gut machen"
Böden und Gesellschaft haben eine gemeinsame Geschichte, sie stehen in vielen Wechselwirkungen. Seit der industriellen Revolution meinen wir, uns vom Boden gelöst zu haben. Dass und warum dies ein Irrglauben ist, vermittelt der umwelthistorische Blick auf Bodenökosysteme. Von antiken Vorstellungen der Bodenfruchtbarkeit zur Entwicklung eines wissenschaftlichen Verständnisses von Pflanzennährstoffen spannt sich der Bogen. Erzählt wird dabei auch eine lange Geschichte der Wertschätzung.
Univ.-Prof. (i.R.) Ing. Dr.phil. Dr. h.c. Verena Winiwarter, pensionierte Professorin für Umweltgeschichte an der BOKU Wien und zuvor an der Universität Klagenfurt. Wirkliches Mitglied der österreichischen Akademie der Wissenschaften.
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1933/34 - Wie eine Demokratie stirbt Audioaufzeichnung vom 21.10.2024
Dr. Stefan Eminger Österreich 1933/34: Wie eine Demokratie stirbt (MP3, 216 MB | Deutsch)
Vom Katastrophenkapitalismus zur sorgenden Gesellschaft? (6.6.2024)
Corona, Klimaerhitzung, Kriege - die weltweiten Entwicklungen der letzten Jahre waren von vielfältigen Krisendynamiken mit zunehmend katastrophalen Auswirkungen geprägt. Die neoliberale Radikalisierung des kapitalistischen Wachstumsimperativs und die voranschreitende Ökonomisierung von Natur, Sorge und sozialer Reproduktion der letzten Jahrzehnte haben zu wachsender Ungleichheit und Unsicherheit geführt. Sie tragen außerdem zunehmend zur Befeuerung extrem rechter und fundamentalistischer politischer Bewegungen bei und lassen immer öfter die gewaltsame Durchsetzung von Interessen als bestes Mittel zur Bewältigung gesellschaftlicher Konflikte erscheinen. Um dem etwas entgegensetzen zu können, braucht es eine Erneuerung gesellschaftlicher Solidarität und Demokratie. Nur in einer sorgenden Gesellschaft, die allen ein gutes Leben ermöglicht, wird es möglich sein, die heraufdräuenden Katastrophen und die vielfältigen Krisendynamiken national und global zu bewältigen.
Podiumsdiskussion mit:
Brigitte Aulenbacher (JKU Linz)
Stefanie Hürtgen (Paris Lodron Universität Salzburg)
Andreas Novy (WU Wien)
Hans-Jürgen Urban (IG-Metall)
Moderation : Juliane Nagiller (Ö1, Redaktion Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft)
VHS Linz in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität, Abteilung Gesellschaftstheorie uns Sozialanalysen
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Martin Schenk: ArMut in ÖsterReich - Hintergründiges und Untergründiges zur sozialen Lage (16.1.2024)
Wir alle wünschen uns ausreichende Handlungsspielräume - damit wir aus unterschiedlichen Möglichkeiten selbstbestimmt auswählen können. Nur wenn wir diese Spielräume haben, können wir uns die Freiheit nehmen, zu verzichten. Armut ist keine Frage des Verzichts. Armut ist ein von außen aufgezwungener Mangel. Sie bewirkt eine Einengung bis hin zu dramatischen Situationen, wo es kaum mehr Handlungsspielraum gibt, keine wirklichen Entscheidungen mehr möglich sind. Von Armut betroffene Menschen beschreiben eine "beengten Welt", sie ringen um den Gestaltungsraum, den sie zum ÜberLeben brauchen. Über den Unterschied zwischen Hungern und Fasten, den Auswirkungen von Knappheit und der sozialen Schere, die unter die Haut geht.
Mag. Martin Schenk ist Sozialexperte sowie Stv. Direktor der Diakonie Österreich, Psychologe. Mitinitiator zahlreicher sozialer Initiativen: "Die Armutskonferenz"(Netzwerk gegen Armut), "Hunger auf Kunst und Kultur" (Kultur für Leute ohne Geld), SozialrechtsNetz (Durchsetzung sozialer Menschenrechte), "Frühe Hilfen" (Unterstützung von Anfang an). Autor mehrerer Bücher zu den Themen Armut, Sozialstaat, Integration und Gesundheit.
VHS Linz in Kooperation mit der Diakonie und dem Österreichischen Verband der Soziolog*innen
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