Veranstaltungen im Wissensturm zum Nachschauen/-hören

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Sarah Grandke: Enttäuscht in unseren Träumen und Hoffnungen - Polnische NS-Überlebende nach der Befreiung und als Displaced Persons in Linz (21.11.2022)


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Kristina Stöckl: Von Krieg und Kulturkriegen. Religion und Politik in Putins Russland (14.11.2022)

Russland hat im Februar 2022 die Ukraine militärisch überfallen. Der Krieg wurde vom russischen Präsidenten Vladimir Putin und vom Patriarchen der Russischen Orthodoxen Kirche Kirill mit religiösen Argumenten legitimiert. Der Vortrag erläutert die Hintergründe für die enge Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche in Russland und analysiert die Rolle der Religionen im Konflikt in der Ukraine.

Kristina Stoeckl ist ord. Professorin für Soziologie an der Universität Innsbruck. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählt das Orthodoxe Christentum und Religion und Politik in Russland. Ihr aktuelles Forschungsprojekt „Postsecular Conlicts“ untersucht konser- vative religiöse Akteure und ihre transnationale Vernetzung und geht der Frage nach, warum und wie religiöse und moralpolitische Konflikte Gesellschaften polarisieren.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Marcus Gräser,

VHS Linz in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte und Neuere Geschichte und dem Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der JKU Linz


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Vasily Astrov: Die wirtschaftliche Entwicklung Russlands: Ups and Downs (7.11.2022)

Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts hat Russland bedeutende wirtschaftliche Fortschritte erzielt. Doch nach der globalen Wirtschaftskrise von 2008-2009 ist das Wachstum großteils zum Stillstand gekommen. Dafür waren vor allem niedrige Investitionsvolumen verantwortlich, die ihrerseits das ungünstige Investitionsklima widerspiegelten. Auch die Zuspitzung des geopolitischen Konflikts mit dem Westen hat eine Rolle gespielt. Der russische Angriff auf die Ukraine und die umfangreichen westlichen Sanktionen dürften diese chronischen Probleme der russischen Wirtschaft weiter verschärfen.

Vasily Astrov ist leitender Wirtschaftswissenschafter am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) und Osteuropaexperte – speziell in Bezug auf Russland. Seine Forschungsarbeit konzentriert sich auf makroökonomische Analysen und Problemfelder der Energiepolitik. Zuletzt erforschte er Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise und Euopas Energiesicherheitsprobleme.


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Alexandra Pulvermacher: Eine kurze Geschichte der Ukraine (24.10.2022)

Die Ukraine, der territorial zweitgrößte Staat Europas, stand während der vergangenen Jahrhunderte meist im Schatten ihres großen "Bruders" Russland. Auch nach ihrer Unabhängigkeit 1991 nahm der Westen die Ukraine kaum als souveränen Staat wahr, die ukrainische Bevölkerung wurde als regionale Sondergruppe der Russen betrachtet.

Der Vortrag gibt einen knappen Überblick über die Geschichte der Ukraine von der Kiewer Rus bis in die Gegenwart mit einem Schwerpunkt auf das 20. Jahrhundert. Die Territorien der heutigen Ukraine befanden sich zeitweise unter der Fremdherrschaft der Mongolen, Polen-Litauens, Russlands, Österreich-Ungarns und der Sowjetunion. Gleichzeitig gab es immer wieder Versuche, unabhängige Herrschaftsverbände zu errichten, wie etwa das Hetmanat der Dnepr-Kosaken im 17. Jahrhundert. Ab dem 18. Jahrhundert geriet die östliche Hälfte der heutigen Ukraine unter russische Herrschaft. Trotz der Unterdrückung im Zarenreich bildete sich eine eigene ukrainische Kultur inklusive einer ukrainischen Sprache heraus, die zwar mit der russischen stark verflochten ist, sich von dieser gleichzeitig jedoch klar unterscheidet. 

Im 20. Jahrhundert war die Ukraine besonders stark betroffen von den Wirren des russischen Bürgerkriegs sowie vom stalinistischen Terror in den 1930er Jahren. Im Zweiten Weltkrieg führten die deutschen Besatzer in der heutigen Ukraine einen regelrechten Vernichtungskrieg, dem neben der gesamten jüdischen Bevölkerung Millionen von Ukrainern zum Opfer fielen. In diesem Kontext wird im Vortrag die Frage erörtert, worauf sich Wladimir Putin bezog, als er seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg mit der Notwendigkeit einer "Entnazifizierung" der Ukraine zu legitimieren versuchte.

Alexandra Pulvermacher ist Universitäts-Assistentin am Institut für Geschichte der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Abteilung für Zeitgeschichte. Sie hat Slawistik und Geschichte studiert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Europäische Geschichte, Geschichte Südost- und Osteuropas, Zeitgeschichte und Zweiter Weltkrieg.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Marcus Gräser, Univ.-Prof. Mag. Dr. Ernst Langthaler

VHS Linz in Kooperation mit dem Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte und dem Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der JKU


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Wolfgang Müller: Russland unter Putin (17.10.2022)

Nach dem Zerfall der Sowjetunion konstituierte sich ihr größter Nachfolgestaat Russland als semipräsidentielle Republik. Die Regierungszeit von Präsident Boris Jelzin war von der Fortsetzung freundschaftlicher Beziehungen zum Westen und vom krisenhaften Übergang zur Marktwirtschaft ebenso geprägt wie vom innenpolitischen Konflikt zwischen dem Präsidenten und der kommunistisch-ultranationalistischen Opposition 1993 und vom Kampf gegen den tschetschenischen Separatismus. Jelzins 1999 designierter Nachfolger Wladimir Putin schränkte die politische Betätigung Großindustrieller und Medienunternehmer ein und brachte die nationalen Fernsehsender unter staatliche oder staatsnahe Kontrolle.

Der zweite Tschetschenienkrieg und die in der Nachbarschaft Russlands stattfindenden "Farbrevolutionen" wurden von Initiativen Putins zur Integration des postsowjetischen Raumes begleitet. Die innenpolitische Machtbasis bildeten die neugeschaffene Regierungspartei "Einiges Russland", die Geheimdienste und die vom Höhenflug der Rohstoffpreise und Einkommen in Russland untermauerte Popularität des Präsidenten. Dessen Konzept der "Souveränen Demokratie" grenzte sich von der liberalen Demokratie ab - ein Konflikt, der sich nach Ablauf der Präsidentenrochade mit Dmitri Medwedew 2008-12 verschärfte. Repressionen und Attentate auf Kritiker nahmen zu (A. Politkowskaja und A. Litwinenko 2006, B. Nemzow 2015, A. Nawalny 2020), außenpolitisch die Kritik am Westen (München 2007). In den Fokus geriet die Ukraine, deren infolge der Orangenen Revolution 2004 und des "Euromaidan" 2014 eingeschlagenen Westkurs der Kreml zu torpedieren strebte, was 2022 in den offenen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine mündete.

Vortragender: Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Müller

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Marcus Gräser, Univ.-Prof. Mag. Dr. Ernst Langthaler

VHS Linz in Kooperation mit dem Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte und dem Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der JKU
 


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Yvonne Widler: Heimat bist du toter Töchter (28.9.2022)

Heimat bist du toter Töchter - Warum Männer Frauen ermorden – und wir nicht mehr wegsehen dürfen

Täglich werden weltweit Frauen ermordet, weil sie Frauen sind. Von 2010 bis 2020 zählte man in Österreich 319 Frauenmorde und 458 Mordversuche an Frauen, in den Jahren 2020 und 2021 waren es 60 tote Frauen. Eine traurige Statistik, derentwegen Österreich immer wieder als Land der „Femizide“ bezeichnet wird. Selten sind die Täter Fremde -  zumeist sind es (Ex) Partner. Männliche Täter, die getrieben sind von Besitzdenken, Wut, Rache, Misogynie. Versagt unsere Gesellschaft, wenn es um den Schutz von Frauen geht? Die Journalistin Yvonne Widler berichtet seit vielen Jahren über Frauenmorde in der Alpenrepublik – und sie will Antworten. Wer sind die Täter und was haben sie gemeinsam? Wo liegen die Wurzeln der Misogynie in Österreich? Welche Verantwortung tragen die Medien? 

Nun hat sie ein Buch geschrieben. In „Heimat bist du toter Töchter“ spricht sie mit Überlebenden, Angehörigen und Expert*innen, Polizei und Politik und gibt all jenen eine Stimme, die nicht mehr für sich selbst sprechen können.

Am Mittwoch, 28. September 2022, spricht Yvonne Widler mit Eva Schuh vom Gewaltschutzzentrum OÖ im Wissensturm über ihr Buch sowie darüber, wie wirksamer Gewaltschutz in Beziehungen für Frauen konzipiert sein muss und wo im Kampf gegen systemische Gewalt gegen Frauen angesetzt werden muss.


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Judith Kohlenberger: „Das Fluchtparadox“ (12.9.2022)

Über unseren widersprüchlichen Umgang mit Vertreibung und Vertriebenen

Judith Kohlenberger im Gespräch mit Martin Wassermair (Politikredakteur DORFTV).

Flucht ist ein Widerspruch: Man will bleiben, muss aber weg. Flucht ist traumatisierend: Man sucht Sicherheit, muss dafür aber sein Leben aufs Spiel setzen. Und Flucht ist paradox: Man muss Recht brechen, nämlich „illegal“ Grenzen passieren, um zu seinem Recht auf Asyl zu kommen.

Die Fluchtforscherin Judith Kohlenberger zeigt, wie wir zu einer menschlichen Asyl- und Integrationspolitik kommen, wenn wir unsere moralische Verantwortung wahrnehmen, kurz: wenn wir der Stärke unserer Institutionen, unseres Rechtsstaats und unserer Zivilgesellschaft vertrauen.

Aufgezeichnet am Montag, 12. September 2022, im Linzer Wissensturm.


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Climate Action Days

Dieses Symposium - im Rahmen der Aktionstage Climate Action Days 2022 in Linz - möchte Bürger*innen zum Thema Klimawandel informieren und beteiligen. Ausgehend vom Begriff der klimasozialen Politik wird bezogen auf die Stadt Linz diskutiert

  • welche Herausforderungen und welche Aktivitäten es im Bereich Klimaschutz und Klimawandelanpassung in Linz gibt,
  • welche Akteur*innen (Bürger*innen, Initiativen, Betriebe, NGOs, die Verwaltung der Stadt Linz) in dem Feld auf vielfältige Weise aktiv sind,
  • wie Bürger*innen teilhaben und sich in Prozesse einbringen können und
  • was die nächsten relevanten Bausteine einer klimasozialen Stadt Linz unter diesen Gesichtspunkten sein können.


Impulsvorträge

Wo stehen wir mit Klimaschutz? Was steht jetzt an? Analyse und Aufgaben aus Sicht der Klimawissenschaft

Während sich das Klimasystem immer folgenreicher gegen die Lebensbedingungen der Weltbevölkerung richtet, gehen klimawandelverursachende Aktivitäten unbeeindruckt weiter. Auch in Österreich boomt der Neubau, Auto fahren und Energieverbrauch sowie Konsum auf hohem Niveau bleiben bis auf Nischen unhinterfragt. Drohen Einschnitte durch eine der anderen Krisen, werden den oft klimaentlastenden Entwicklungen meist klimabelastende Gegenmaßnahmen entgegengesetzt. Was verhindert eigentlich eine entschiedene klimasoziale Politik? Zwei Themen zeigen hier Persistenz: Silodenken und eingeschliffene Machtverhältnisse. Erst wenn wir solche Systemträgheiten verstehen, könnte die Quadratur des Kreises gelingen: Strukturen, die klimaschädliches Handeln reproduzieren, in einem transformierten Aushandlungsprozess verändern und das Klimafreundliche zum neuen Normal machen. Klimasoziale Experimente auf Stadtebene könnten ein richtungsweisender Anfang sein.
DI Dr. Willi Haas, Universität für Bodenkultur Wien

Buchvorstellung: Klimasoziale Politik. Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten

Katerina Vrtikapa, HerausgeberInnenteam Klimasoziale Politik, BEIGEWUM und Catharina Ballan, Sprecherin


Workshops

LINZ ZU FUSS

Gehen ist die ursprünglichste, nachhaltigste und klimaschonendste Art der Fortbewegung. Es ist ressourcenschonend, emissionsfrei, lärmarm, kostenlos und fördert die Gesundheit. Das Unabhängige Landesfreiwilligenzentrum und das Klimabündnis OÖ machen seit Herbst 2021 mit dem Projekt „Linz zu Fuß“ Lust aufs Zu-Fuß-Gehen in Linz. Fußgänger:innenfreundliche Infrastrukturen in Städten leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zu einer fairen und gleichberechtigten Mobilität, die wiederum zu einer faireren und sozialeren Gesellschaft führt. Im Workshop setzen wir uns mit den sozialen, ökologischen und inklusiven Komponenten des Zu-Fuß-Gehens auseinander.
Mag.a Petra Pongratz, Unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum und Mag. Hermann Rainer, Klimabündnis OÖ


Klimawandelanpassung in Linz

Hitzetage, Tropennächte und Starkregen - die Stadt Linz passt sich an die Folgen des Klimawandels an. Um diese Herausforderung anzugehen entwickelt die Stadt ihr eigenes Anpassungskonzept. Dieser Workshop beschäftigt sich mit der Anpassung an den Klimawandel, dem Stand der Arbeiten zum Anpassungskonzept und den Ergebnissen des partizipativen Prozesses der im Frühling des Jahres stattgefunden hat.
Mag. Johannes Horak, PhD., Stadtklimatologe Linz


Hallo Klima! KlimaKommunikation

Klimakommunikation ist für uns eine Schlüsselqualifikation der Zukunft. In diesem Workshop diskutieren wir Good Practices und Fallen der Klimakommunikation und erarbeiten Handlungsmöglichkeiten für kommunikative Prozesse rund um die Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung. Wir erarbeiten jene Skills, die uns dazu befähigen effizient, effektiv und empathisch über klimabezogene Themen zu sprechen. Ziel ist es, in den Gesprächen sowohl Verständnis als auch Motivation für den Klimaschutz im (Berufs-)Alltag zu schaffen.
Mag.a Marianne Dobner, Gründerin von Hallo Klima!


Postersession zur Vorstellung der Projekte aus dem Klimafonds der Stadt Linz

Abschlusspanel

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich.
Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung


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Climate Action Days Teil 02

Dieses Symposium - im Rahmen der Aktionstage Climate Action Days 2022 in Linz - möchte Bürger*innen zum Thema Klimawandel informieren und beteiligen. Ausgehend vom Begriff der klimasozialen Politik wird bezogen auf die Stadt Linz diskutiert

  • welche Herausforderungen und welche Aktivitäten es im Bereich Klimaschutz und Klimawandelanpassung in Linz gibt,
  • welche Akteur*innen (Bürger*innen, Initiativen, Betriebe, NGOs, die Verwaltung der Stadt Linz) in dem Feld auf vielfältige Weise aktiv sind,
  • wie Bürger*innen teilhaben und sich in Prozesse einbringen können und
  • was die nächsten relevanten Bausteine einer klimasozialen Stadt Linz unter diesen Gesichtspunkten sein können.


Impulsvorträge

Wo stehen wir mit Klimaschutz? Was steht jetzt an? Analyse und Aufgaben aus Sicht der Klimawissenschaft

Während sich das Klimasystem immer folgenreicher gegen die Lebensbedingungen der Weltbevölkerung richtet, gehen klimawandelverursachende Aktivitäten unbeeindruckt weiter. Auch in Österreich boomt der Neubau, Auto fahren und Energieverbrauch sowie Konsum auf hohem Niveau bleiben bis auf Nischen unhinterfragt. Drohen Einschnitte durch eine der anderen Krisen, werden den oft klimaentlastenden Entwicklungen meist klimabelastende Gegenmaßnahmen entgegengesetzt. Was verhindert eigentlich eine entschiedene klimasoziale Politik? Zwei Themen zeigen hier Persistenz: Silodenken und eingeschliffene Machtverhältnisse. Erst wenn wir solche Systemträgheiten verstehen, könnte die Quadratur des Kreises gelingen: Strukturen, die klimaschädliches Handeln reproduzieren, in einem transformierten Aushandlungsprozess verändern und das Klimafreundliche zum neuen Normal machen. Klimasoziale Experimente auf Stadtebene könnten ein richtungsweisender Anfang sein.
DI Dr. Willi Haas, Universität für Bodenkultur Wien

Buchvorstellung: Klimasoziale Politik. Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten

Katerina Vrtikapa, HerausgeberInnenteam Klimasoziale Politik, BEIGEWUM und Catharina Ballan, Sprecherin


Workshops

LINZ ZU FUSS

Gehen ist die ursprünglichste, nachhaltigste und klimaschonendste Art der Fortbewegung. Es ist ressourcenschonend, emissionsfrei, lärmarm, kostenlos und fördert die Gesundheit. Das Unabhängige Landesfreiwilligenzentrum und das Klimabündnis OÖ machen seit Herbst 2021 mit dem Projekt „Linz zu Fuß“ Lust aufs Zu-Fuß-Gehen in Linz. Fußgänger:innenfreundliche Infrastrukturen in Städten leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zu einer fairen und gleichberechtigten Mobilität, die wiederum zu einer faireren und sozialeren Gesellschaft führt. Im Workshop setzen wir uns mit den sozialen, ökologischen und inklusiven Komponenten des Zu-Fuß-Gehens auseinander.
Mag.a Petra Pongratz, Unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum und Mag. Hermann Rainer, Klimabündnis OÖ


Klimawandelanpassung in Linz

Hitzetage, Tropennächte und Starkregen - die Stadt Linz passt sich an die Folgen des Klimawandels an. Um diese Herausforderung anzugehen entwickelt die Stadt ihr eigenes Anpassungskonzept. Dieser Workshop beschäftigt sich mit der Anpassung an den Klimawandel, dem Stand der Arbeiten zum Anpassungskonzept und den Ergebnissen des partizipativen Prozesses der im Frühling des Jahres stattgefunden hat.
Mag. Johannes Horak, PhD., Stadtklimatologe Linz


Hallo Klima! KlimaKommunikation

Klimakommunikation ist für uns eine Schlüsselqualifikation der Zukunft. In diesem Workshop diskutieren wir Good Practices und Fallen der Klimakommunikation und erarbeiten Handlungsmöglichkeiten für kommunikative Prozesse rund um die Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung. Wir erarbeiten jene Skills, die uns dazu befähigen effizient, effektiv und empathisch über klimabezogene Themen zu sprechen. Ziel ist es, in den Gesprächen sowohl Verständnis als auch Motivation für den Klimaschutz im (Berufs-)Alltag zu schaffen.
Mag.a Marianne Dobner, Gründerin von Hallo Klima!


Postersession zur Vorstellung der Projekte aus dem Klimafonds der Stadt Linz

Abschlusspanel

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich.
Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung


Videodatei herunterladen / im Standard-Player ihres Gerätes abspielen (MP4, MB) (neues Fenster)

Programm 2021/22

Video & Audio 2021/22

Programm 2020/21

Video & Audio 2020/21